Feierliche Eröffnung der Langen Nacht der Bilder 2017 im Kunsthaus 360°!

Am Freitag, 15. September 2017 öffnen Lichtenberger Galerien, Kunsthäuser und Ateliers wieder ihre Türen in der Langen Nacht der Bilder. Dieses Jahr feiert die Veranstaltung 10-jähriges Jubiläum. Das Kunsthaus 360° beteiligt sich zum ersten Mal.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass die feierliche Eröffnung der Langen Nacht in unseren Räumen stattfinden wird. Es sprechen der Staatssekretär für Integration in Berlin, Daniel Tietze, Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst und die Geschäftsführerin der HOWOGE, Stefanie Frensch.
Des Weiteren wird es verschiedene künstlerische Aktionen geben für Groß und Klein, ein musikalisches Rahmenprogramm, eine Feuershow und ein Buffet mit kleinem internationalen Imbiss und Getränken. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums ist eine rückblickende Präsentation geplant.

Das Programm startet um 17 Uhr.
Das Haus wird geöffnet sein bis 24 Uhr.

 

Programm:

17.00 – 19.00 Uhr: Upcycling-Bastelaktion für Kinder & Jugendliche
17.15 – 18.00 Uhr: Vladimir Spiridonov, Gitarrist
18.00 Uhr: Eröffnung der Langen Nacht der Bilder:

Herrn Tietze, Staatssekretär für Integration
Herrn Grunst, Bezirksbürgermeister Lichtenberg
Frau Frensch, HOWOGE Geschäftsführerin
Berit Petzsch & Daniel Rückert, 360° – Raum für Kreativität

18.30 – 19.30 Uhr: Vladimir Spiridonov, Gitarrist
20.00 – 21.00 Uhr: Ulrike Fieguth, Akkordeon-Spielerin
20.00 Uhr: Live-Action-Painting-Aktion der Künstlerin Antje Püpke & Feuerperformance mit der Gruppe „feuerRegen“

 

Weitere Infos zur Langen Nacht der Bilder unter Lange Nacht der Bilder.

 

Im Rahmen der Langen Nacht der Bilder eröffnen wir unsere neue Ausstellung „Konglomerat“ unter Beteiligung von acht Künstler*innen aus Berlin & aus Lichtenbergs Partnerstadt Kaliningrad. Sie zeigt Arbeiten von Mathias Roloff, Melanie Haefner, Rita Zepf, Antje Püpke, Erik Günzel, „die Edelspritzer“, Eva von Schirach, Judith Weber, Markus Kurth, Oleg Kostyk (Kaliningrad) und Dmitry Vyshemirsky (Kaliningrad).

 

Workshop für Frauen

Vom 09.-17.08.  ist das Projekt „Wie kann ich eine Perspektive für meine Zukunft entwickeln?“ (eine Fortbildungsveranstaltung für geflüchtete Frauen) bei uns zu Gast. Geschlossene Veranstaltung.

In diesen Workshop schlüpfen die Frauen in die Rolle von Unternehmerinnen. Sie besuchen Frauen in Berlin, die ein Restaurant und ein Geschäft für Mode aufgebaut haben. Sie fragen sie: „Wie habt ihr das geschafft?“ Dann werden selber Ideen für ein eigenes Modegeschäft und für ein Restaurant in Berlin gesammelt. Sie kochen und probieren Gerichte für das Restaurant aus und überlegen Modelle für Kleidung und Taschen. Dazu werden T-Shirts und Taschen bedruckt. Die Frauen bauen Modelle für ein Modegeschäft und für ein Restaurant. Die Modelle  werden am 5. Oktober im Migration Hub von 19.00 – 21.00 Uhr in Berlin ausgestellt.

Das ist ein Projekt des Paritätischen Bildungswerks gefördert vom BMBF
Partner: HTW Berlin, University of Applied Sciences, Albatros gGmbH, mitHilfe GmbH, Future Fashion Forward e.V., Kiron Open Higher Education gGmbH

 

Nächster Familiennachmittag am Sonntag, 13.08.

Ein umfangreiches, tolles Programm erwartet alle Familien beim nächsten Familiennachmittag. Das „Cattu-Traumfänger-Mitmachprogramm“

12.00-14.00: Midissage mit Antje Püpke
14.30-15.30: Kinderliedermacher Cattu:
„Cattu-Traumfänger-Mitmachprogramm“ –Kinderlieder mit Köpfchen
(3€ Erw./1€ Kind)
15.30-17.00: Malen für Kinder mit der Künstlerin Antje Püpke

Seit 2003 sorgt Carsten von den Berg, alias Cattu, mit seinem sogenannten Traumfänger-Mitmachprogrammen für abwechslunsgreiche Kinderunterhaltung. Die Lieder sind schwung- und stimmungsvoll und spiegeln mit ihren Geschichten die Erlebniswelt der Kinder wieder. Cattu’s Musik lädt zum Mitmachen und Mitsingen ein. Singen, Tanzen, Spaß für die ganze Familie.

© für das Foto: Cattu

 

Die Ferien starteten mit einem tollen Familiensonntag am 23.07!

Es wurde gebastelt und als Highlight gab es das Puppentheater Toll und Kirschen mit dem Stück: Die kleine Raupe Niemalssatt, für Kinder ab 2,5 Jahren. Ein Puppenstück mit vielen Mitmachaktionen.

An einem schönen Sonntagmorgen schlüpft die Raupe Niemalssatt. Sie macht sich auf den Weg, um Futter zu suchen. Doch herrje, sie ist bei Karfunkel in der Küche gelandet und die will einen Obstkuchen backen. Aber so eine kleine Raupe kann ganz prima so eine Karfunkel um die Finger wickeln. Von Montag bis Sonntag frisst sie sich rund und kugelig.

          

Foto: Daniel Rückert

 

360° hat beim Fassaden-Kunst-Fest des LOA Berlin 2017 mitgemacht

Seit 2012 veranstaltet die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE das Lichtenberg Open ART (LOA Berlin). Es zielt auf die Entstehung einer außergewöhnlichen Urban-Art-Galerie mit Kunstwerken quer durch den Bezirk, die zu einem neuen Blick auf Lichtenberg einlädt. Begleitend gibt ein Nachwuchsförderprogramm Kindern, Jugendlichen und jungen Talenten die Möglichkeit, in ihrer eigenen Kreativität zu wachsen und individuelle Ideen zu verwirklichen.

In diesem Jahr gestaltete der Urban Art-Künstler 1010 in beeindruckender Weise eine Fassade am Heinrich-Dathe-Platz, gegenüber vom Tierpark. Zur Einweihung des riesigen Wandbildes fand dort  ein großes Fassaden-Kunst-Fest statt.

Das Kunsthaus 360° war mit zwei Kunstaktionen daran beteiligt (Monotypie + Stempeldruck). Wir konnten auf diese Weise unser Haus vorstellen und neue Leute für kreative Aktionen gewinnen.

          

          

Fotos: HOWOGE/Benjamin Pritzkuleit

 

Finissage „Frühling in Berlin“

Am Freitag, 14. Juli feierten wir mit einer Finissage einen würdigen Abschluss der Ausstellung „Frühling in Berlin“, in der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des benachbarten Wohnverbunds Matenzeile ihre fotografischen Arbeiten in unseren Räumen präsentiert hatten.

Foto: Daniel Rückert

 

360° stellte sich vor beim Familienfest im Ostseeviertel am 7. Juli

Mit einer Kunstaktion nahm das Kunsthaus 360° am Familienfest im Ostseeviertel teil – „um die Ecke“ am  Festplatz am Malchower See – und stellte sich als neue Einrichtung für kreatives Arbeiten im Kiez vor.

 

Neu ab 03. 07.: Mal und Zeichenkurs mit der Grafikerin Antje Püpke!

Nähere Informationen siehe unter Programm.

 

Ausstellungseröffnung „Frühling in Berlin“

Am Montag, 19. Juni haben wir die Ausstellung „Frühling in Berlin“ im Kunsthaus 360° eröffnet. Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen des benachbarten Wohnverbunds Matenzeile haben sich vom Thema inspirieren lassen und sich mit der Kamera auf die Suche nach eindrucksvollen Motiven in der Stadt gemacht.

Die folgenden Fotos geben einen kleinen Eindruck von der gelungenen Eröffnungsveranstaltung. Sie sind herzliche eingeladen, in den kommenden Wochen die Ausstellung in unseren Räumen zu besuchen.

          

Fotos: Eva Schulz

 

Eindrucksvoll: Papiergestaltung & Malerei mit der Künstlerin Katrin Wilke

Die Bilder vom Workshops zeigen die Künstlerin und ihre Teilnehmer*innen in einer angeregten Arbeitsatmosphäre und die tollen Ergebnisse.

          

                          

Fotos: Daniel Rückert

 

Das Kunsthaus 360° machte mit beim Fest der Nachbarn am 19. Mai!

An einem heißen, sonnigen Freitagnachmittag luden wir Anwohnerinnen und Anwohner ein, die Umgebung um das Kunsthaus zusammen mit uns schöner zu gestalten und diesen Raum einzunehmen – mit Straßenschach, mit einer Bastelaktion der benachbarten Anna-Seghers-Bibliothek, mit anregenden Gesprächen.  Wem es draußen zu warm war, konnte in den Räumen des Kunsthauses seiner Kreativität freien Lauf lassen oder sich den Kiezrundgang „Exploring Hohenschönhausen“ – ein Kunstprojekt des Studios im Hochhaus – vorstellen lassen.

Wir danken allen fleißigen Helferinnen und Helfern!

          

          

          

Fotos: Mathias Roloff

 

Jeden Donnerstag: Papiergestaltung mit Künstlerin Katrin Wilke

          

Fotos: Mathias Roloff

 

Familiennachmittage

Zukünftig werden immer sonntags in der Zeit von 12-17 Uhr Familiennachmittage im Kunsthaus 360° stattfinden. Sie sind herzlich eingeladen, zusammen mit Ihren Kindern bei uns kreativ zu werden, zu experimentieren oder einfach an einem gemütlichen Nachmittag neue Leute kennenzulernen. Näheres finden Sie in der Rubrik „Programm“.

          

Bilder vom ersten Familiennachmittag „Märchenwelten, Aquarien, Traumhäuser“ am 30.04.17
Fotos: Vanessa Köller

 

Tag der offenen Tür

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserem Haus, das uns am Samstag entgegenschlug. Es war ein toller Tag mit abwechslungsreichem Programm und einem bunt gemischten Publikum von Jung bis Alt – so wie wir es uns für unsere zukünftige Arbeit vorstellen. Wir danken Michael Grunst, Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, und Birgit Monteiro, der Initiatorin der Einrichtung und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, für ihren Besuch und ein angenehmes Gespräch.

Nun ist es daran, das geplante Programm an Veranstaltungen und Workshops umzusetzen. In der Rubrik „Programm“ finden Sie dazu nähere Details. Natürlich können Sie uns auch einfach zu unseren Öffnungszeiten besuchen.

Herzlich willkommen!!

          

         

               

Fotos: Daniel Rückert

 

Zu Besuch: Bezirksbürgermeister Michael Grunst

Am Donnerstag, 20.04.17, konnten wir unserem Bezirksbürgermeister Michael Grunst die Einrichtung vorstellen. Es ist schön, dass wir ihn zu unserer Eröffnungsfeier am Samstag noch einmal begrüßen dürfen.

Bezirksbürgermeister Michael Grunst (rechts) mit Mathias Roloff
Foto: Vanessa Köller

 

Einladung zum Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 22.04.2017, findet ab 15 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen, hierbei die Räumlichkeiten und Angebote des Hauses kennenzulernen. Verschiedene Kunstaktionen, ein kleines Programm für Jung und Alt und ein Konzert machen den Nachmittag zu einem Ereignis für die ganze Familie.

 

 

Wir danken Marcel Gäding für diesen schönen Artikel über unser Haus im Bezirksjournal Lichtenberg (03/17):

Kunst statt Kommerz

KULTUR: Die kreative Szene ist in Hohenschönhausen angekommen. Der „360° – Raum für Kreativität“ soll Berlinern, aber auch internationalen Künstlern eine Heimstatt sein. Das erste Projekt: ein Denkmal für die Opfer des Terroranschlages auf dem Breitscheidplatz. Von Marcel Gäding.

Wo sich einst die Kontoauszugsdrucker und Geldautomaten befanden, steht ein wuchtiger Ahornstamm. Auf der Rinde sind rote Handabdrücke verteilt, mittendrin kann man die verschwommenen Gesichter von Menschen erkennen. Alte Pressreste aus Gummi deuten eine Lkw-Spur an. Rudolf Kaltenbach schaut sich das, was eine Achtklässlerin der Vincent-van-Gogh-Schule kreiert hat, ganz genau an – und ist zufrieden. Allmählich nimmt das Denkmal, das die Schüler unter Anleitung des Bildhauers und Designers schaffen, Formen an. Nur 24 Stunden später soll das Kunstwerk fertig sein. Eine Handvoll umgestalteter Baumstämme, einige mit eingeritzten Kreuzen, erinnert dann an die zwölf Menschen, die am 19. Dezember bei einem Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz ums Leben kamen, ebenso wie an die unzähligen Männer, Frauen und Kinder, die ein Attentäter schwer verletzte, indem er mit einem Lkw über den viel befahrenen Platz in der City West fuhr.

Das Denkmal für die Attentatsopfer ist das erste Kunstprojekt, das in den Räumen einer früheren Commerzbankfiliale am Prerower Platz entsteht. Es besteht aus zwölf einzelnen Exponaten, für die der Künstler Rudolf Kaltenbach eigens beim Förster Baumstämme kaufte. Zweimal sei er vorab in der Vincent- van-Gogh-Schule gewesen, um sich mit den 14 Jugendlichen einer achten Klasse über die von ihm geleitete Projektwoche zu unterhalten und nach einem Thema zu suchen, das die Teenies künstlerisch umsetzen. Dazu gehörte auch, sich mit dem Terroranschlag zu beschäftigen. Schnell stieß dies auf die Zustimmung der Schüler, die zunächst Skizzen anfertigten und am Ende mit Hammer, Hobel, Kerbwerkzeugen, Farbe und viel Schweiß aus den Baumstämmen Skulpturen schufen.

Für die Künstlerin und Studienrätin Vanessa Köller ist es ein großes Glück, dass man für die leerstehende Bankfiliale einen neuen Nutzer suchte. Die rund 500 Quadratmeter großen, modernen Räume sind perfekt, um dort ein Kunsthaus einzurichten. Dort, zwischen Glastrennwänden auf und den Büros der Bankmitarbeiter, ist ausreichend Platz für Ausstellungen, Workshops, aber auch Theater und Werkstätten. „Wir möchten Menschen eine Plattform geben, um kreativ zu sein“, sagt Köller. Dabei sei es zunächst unerheblich, wer den „360° – Raum für Kreativität“ nutzt. Generations- und kulturübergreifend wollen die beiden Trägervereine Albatros e.V. und Klinke 94 e.V. denen ein Forum bieten, die sich künstlerisch entfalten wollen. Dazu könnten neben Menschen aus der Nachbarschaft auch nationale und internationale Künstler gehören. „Wir sind da wirklich offen“, sagt Vanessa Köller, die viele Jahre als Pädagogin in England lebte und dort an Schulen arbeitete.

Das Geld für das neue Kunsthaus stammt aus dem sogenannten Integrationsfonds des Lichtenberger Kunst- und Kulturamtes. Bis Ende des Jahres haben Vanessa Köller und ihre Kollegen Zeit, das Projekt zu etablieren. Ziel ist es, das Land Berlin zu überzeugen, das Vorhaben dauerhaft finanziell zu unterstützen. „Durch Kunst, Kreativität und Kultur baut man Brücken“, sagt Köller. Dass dies gut funktioniert, stellt sie seit einigen Monaten in der Arche an der Degnerstraße unter Beweis. Dort bringt sie geflüchtete Menschen über ein Kunstprojekt zusammen.

Noch wirkt die Heimat des neuen „360° – Raum für Kreativität“ spartanisch. Viele Wände sind noch weiß, derzeit erinnert vieles an die früheren Nutzer. Doch das soll sich nach und nach ändern, sagt Vanessa Köller. In den von Glaswänden umgebenen früheren Beratungsbüros der Bank stehen mittlerweile Staffeleien, auch hängen dort bereits Bilder. Irgendwann im Frühjahr, hofft die Projektleiterin, soll es eine große Eröffnung geben. Bis dahin soll kaum noch etwas an das einstige Geldinstitut erinnern.

Bildhauer Kaltenbach will sich unterdessen dafür stark machen, dass das mahnende Kunstwerk einen Platz an dem Ort findet, an dem der Terroranschlag geschah. „Es wäre gut und richtig, wenn das Denkmal auf dem Breitscheidplatz stehen würde.“

„Wir Schüler können’s besser“

Unter Anleitung vom Künstler Rudolf Kaltenbach arbeiteten im Februar Schüler*innen der Vincent-van-Gogh-Schule (Berlin-Hohenschönhausen) im Rahmen eines Workshops an einem Denkmal für die Opfer des Anschlags vom Breitscheidplatzes am 19. Dezember 2016.

       

       

Fotos: Vanessa Köller

 

Einen Pressebeitrag zum Workshop finden Sie hier:

Berliner Kurier vom 26.2.2017
http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/schule-entwirft-denkmal-fuer-breitscheidplatz-opfer–wir-schueler-koennen-s-besser–25821144